Motivation


Wahlbeteiligung

Bei den letzten Europawahlen betrug die Wahlbeteiligung 43,0 %, bei den Kommunalwahlen 45,8 %. Ein wichtiger Grund für diese niedrige Wahlbeteiligungen liegt darin, dass die Menschen von der Politik enttäuscht sind und das Gefühl haben, dass sie keinen Einfluss auf wichtige Entscheidungen haben.

 

Mitgliedschaft in den Parteien



Die Volksparteien verlieren immer mehr an Zustimmung, aber nicht unbedingt an Macht!

 

Die SPD hatte in der Spitze 1.022.000 Mitglieder und hat zur Zeit circa 470.000 Mitglieder. Das heißt, sie hat über 50 % der Mitglieder verloren und die Tendenz ist weiter fallend. Die CDU hat zur Zeit circa 468.000 Mitgliedern, hatte jedoch in 1990 noch 790.000 Mitglieder, also ein Rückgang von circa 41 %.



 

Mitgliederstrukturen

Der Blick in die Altersstruktur der SPD verdeutlicht das Hauptproblem, sie kann insbesondere die jungen Menschen nicht erreichen. Beispielsweise beträgt der Anteil der Mitglieder die 29 Jahre und jünger sind, lediglich 6 %. Die Mitglieder beider Volksparteien haben ein Durchschnittsalter von 61 Jahren.

 

Rechte Szene und Jugend



Laut einer repräsentativen Studie hat die rechte Szene bei jungen Menschen einen höheren Zulauf als die Volksparteien, was für unsere Demokratie einen alarmierenden Zustand darstellt.


 

Vertrauen in die Politik

Laut einer repräsentativen Studie vertrauen lediglich 3 – 4 % der Bürger der Politik.

Politiker belegen bei den beliebten Berufen unterste Rangplätze.

 

Ämtervergabe

Bei der Vergabe von Ämtern spielen das Parteibuch und die Parteinteressen oftmals eine größere Rolle, als Kompetenz und die Interessen der Bevölkerung.



 

Partei Ideologie

Die Menschen sind mit Partei Ideologien nicht mehr so zu mobilisieren, wie dies vor Jahren der Fall war. Die Welt hat sich seit dem verändert und die Menschen verlangen eher Sachlichkeit, Kompetenz und Nachhaltigkeit. Die Parteien haben dies entweder nicht bemerkt oder wollen bzw. können nicht handeln.




 

Besitzstandswahrung



Die Menschen, die vor Jahren aus ideologischen Gründen in die Parteien eingetreten sind, sind nun im Machtzentrum angekommen. Wenn Sie zugeben würden, dass alte Ideologien überholt sind, würden sie am eigenen Ast sägen, denn sie müssten dann Platz machen.




 

Statt Platz zu machen, nehmen sie in Kauf, dass die Menschen Scharenweise der Politik den Rücken kehren. Dadurch nimmt das Land, die Demokratie und langfristig die Partei schaden, aber sie eben nicht. Nach mir die Sintflut.


 

Die einzige Lösung die sie anbieten: Geht wählen!



 

Alternativen 
schaffen

Damit die Bürger nicht nur vor der Option stehen, irgend eine Partei zu wählen, auch wenn sie mit ihr nicht einverstanden sind, oder nicht zur Wahl zu gehen, müssen sie selber Alternativen schaffen.




 

Anstatt sich enttäuscht von der Politik abzuwenden, müssen sie sich noch stärker einbringen, sich zusammenschließen und konstruktive Alternativen zu den jetzigen Parteien bieten.

 

Verantwortung übernehmen

Wenn uns unsere Stadt wichtig ist, können wir es nicht dabei belassen, nur Kritik zu üben, insbesondere dann nicht, wenn diese Kritik seit Jahren ignoriert wird. Wir müssen Verantwortung übernehmen und uns stärker einbringen. Hierfür gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, man muss nur wollen. Wir gehen mit einem Beispiel voran.

 

In eigene Stärken vertrauen

Ein ehrenamtliches Engagement setzt einen starken Willen und das Vertrauen in eigene Fähigkeiten und in die der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt voraus. Wir glauben an unsere Stadt und freuen uns über jede tatkräftige Unterstützung. Für ein besseres Gelsenkirchen.